Die Precision 5540 sieht ebenso gut aus wie ihre Vorgänger. Wenn sie also gleich aussieht, was ist dann die Neuheit? Alles übrige! Lassen Sie uns das genauer ansehen.

Gutes Aussehen. Starke Leistung.

Was sollte man über die neueste mobile Workstation Precision 5540 als Erstes wissen? Sie sieht zwar ebenso gut aus, wie die Precision 5530, doch alles Übrige ist nagelneu: GPU, CPU, Display, Arbeitsspeicher und Speicherkapazität. All diese neuen Technologien machen die neue starke Leistung aus. Dieses kleine Luder ist blitzschnell.

Es macht uns immer Freude, eine hübsche Workstation in die Umhängetasche zu schieben. Trotzdem, egal wie raffiniert sie aussieht, unsere mobile Workstation muss ihren Aufgaben gewachsen sein. 

Die Precision 5540 hält, was sie verspricht.

Lassen Sie uns zunächst die Benutzerfreundlichkeit betrachten: was Sie sehen und was Sie anfassen.

Was Sie sehen, ist ein neues 15-Zoll OLED Display, dessen dunkles Tiefschwarz von einem fabelhaft schmalen Monitorrahmen eingefasst wird.

Diese Kombination liefert ein optimales Zusammenspiel von Größe und sichtbarem Bildschirmbereich der Precision 5540. Darüber hinaus deckt diese mobile Workstation ein breites Farbspektrum ab, was für bestimmte Benutzer von entscheidender Bedeutung sein kann und für alle Benutzer erfreulich ist.

Dell Precision 5540 with OLED display

Das OLED Display liefert Tiefschwarz auf der Dell Precision 5540 (Mitte)

Zwar ist die Tastatur nicht ganz so flach wie ein MacBook Pro, doch kommt sie dem sehr nahe und zwar mit einer soliden und reaktionsschnellen Haptik. Das Touchpad ist ebenso reaktionsschnell und außerdem großflächig, da die Maustasten am oberen und unteren Rand des Touchpads weggelassen wurden.

Das Keyboard ist angenehm griffig. Das Touchpad ist großflächig mit einer guten Empfindlichkeit. Diese leichte und flache mobile Workstation verzichtet auf zusätzliche Maustasten am oberen und unteren Rand des Touchpads. Es ist natürlich eine Sache der persönlichen Vorliebe, doch ich bevorzuge das großflächige Touchpad gegenüber zusätzlichen Maustasten.

Neben allem, was Sie sehen, können Sie natürlich auch gesehen werden. Dell hat eine Webcam gefunden, die klein genug ist, um am oberen Rand des ultraschmalen Monitorrahmens der Precision 5540 Platz zu finden. Dadurch konnten sie die Webcam – im Gegensatz zum Vorläufermodell – an der üblichen Position am oberen Rand des Displays einbauen.

Die Konnektivität bleibt gleich. Die Precision 5540 verfügt über einen Thunderbolt Anschluss, zwei UAS 3.1 Gen 1 Anschlüsse, einen SD-Kartenleser, einen HDMI-Anschluss und eine Kopfhörerbuchse.

Noch ein kurzes Wort zu dem OLED Display, das schwarze Farbnuancen absolut großartig darstellt und ein sehr breites Farbspektrum bietet, nämlich sage und schreibe eine Milliarde Farben.

 Nichtsdestotrotz kann die Farbempfindung subjektiv sein – mein Eindruck war, dass die Sättigungsgrade sehr hoch sind. Manche Benutzer mögen es hilfreich finden, die Farben zu kalibrieren, wenn die Verfügbarkeit der korrekten Farbe für ein Projekt ausschlaggebend ist.

Alles Übrige ist neu und besser

Doch die übrige Technologie ist neu und schnell. Das oben erwähnte OLED Display ist neu. Die GPU-Optionen sind ei neue NVIDIA Quadro T1000 und, wie bei unserem Testgerät, die Quadro T2000.

Die Rechnerauswahl umfasst den neuesten Intel Core i9 mit acht anstelle von sechs Kernen. In der Testmaschine wurde der Core i9 9980HK verwendet. Dieser arbeitet mit einer Taktfrequenz von 2,40 GHz und erzielt eine Max Turbo Frequenz von 5,0 GHz.

Die Kapazität des Arbeitsspeichers wurde von 32 GB auf 64 GB erhöht. Die Datenspeicheroptionen für die Precision 5540 umfassen ein SATA Laufwerk sowie ein NVMe M.2 Festkörperlaufwerk. Das Festkörperlaufwerk mit maximaler Kapazität ist ein 2 TB Class 40 SSD und das schnellste Festkörperlaufwerk ist ein Class 50 1 TB SSD.

Leistung auf der ganzen Linie

Der Precision 5540 mangelt es keinesfalls an Leistungssteigerung, egal in welcher Kategorie. Die neuen CPUs bringen eine höhere Anzahl von Kernen mit und steigern die Taktfrequenzen. Damit konnten die Testergebnisse im Cinebench CPU Test um mehr als 25 % verbessert werden.

Die Generation der Precision 5540 verwendet die Quadro T2000 bzw. Quadro T1000. Beide verwenden die neue Turing GPU Architektur von NVIDIA. Mithilfe dieser Architektur wird eine bedeutende Leistungssteigerung erzielt. Die zur Feststellung der GPU Leistung sehr gut geeigneten Viewperf Tests zeigen eine Steigerung der Leistung von nahezu 25 % auf nahezu 110 %, wobei drei der Tests eine Leistungssteigerung von mehr als 40 % anzeigen.

Es versteht sich von selbst, dass die Erhöhung der Arbeitsspeicherkapazität dieser schlanken und leichtgewichtigen mobilen Workstation von 32 GB auf 64 GB zahlreichen Benutzern kommen wird. Meine Tests benötigen im Allgemeinen bis zu 25 30 GB an Arbeitsspeicher mit nur einer einzigen laufenden Anwendung, was für einen Leistungstest ganz in Ordnung sein mag. Doch in der Praxis gibt es Benutzer, die mit drei oder mehr Anwendungen gleichzeitig arbeiten. Diesen Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 64 GB könnte ich für meine eigenen Workflows sehr gut gebrauchen.

Obwohl die generelle Konstellation der Datenspeicherkapazität mit einem M.2 SSD-Laufwerk und einem zweiten SATA Laufwerk nicht verändert wurde, ist die Speicherleistung weiterhin ausgezeichnet. Sie bietet Optionen von sehr schnell bis extrem schnell und kann so konfiguriert werden, dass zwischen Leistung und Kapazität ein Gleichgewicht besteht.

Das von mir getestete System umfasst:

  • NVIDIA Quadro T2000 Max-Q
  • Intel Core i9980HK CPU
  • 64 GB RAM
  • 2 TB Class 40 SSD
  • A 4K OLED display

Das Quadro T2000 Mobile GPU Upgrade

Die Precision 5540 verwendet eine Quadro T2000 GPU von NVIDIA. Diese im May 2019 eingeführte GPU basiert auf der Turing GPU Architektur von NVIDIA, die auch in Quadro RTX Produkten zur Anwendung kommt.

Warum nur ein T in der Bezeichnung? Obwohl die Quadro T2000 mit der Turing GPU Architektur ausgestattet ist, verfügt diese GPU weder über die in Quadro RTX GPUs (für AI) verwendeten Tensor-Kerne noch über die in Quadro RTX GPUs (für Raytracing) verwendeten RT-Kerne.

Unsere Testergebnisse werden durch das fehlende R und X nicht beeinträchtigt. Diese GPU schneidet im Vergleich mit der in der Precision 5530 verwendeten Quadro P2000 gut ab. Mit der neuen Grafikarchitektur der T2000 ist es nicht bleibt es nicht bewenden. Sie verfügt außerdem über eine höhere Anzahl von Kernen, weist schnellere Taktfrequenzen auf, bietet mehr Speicherbandbreite, hat eine schneller Füllrate, und erzielt eine wesentlich schnellere FP16-Leistung.

NVIDIA hat zwei Versionen der Quadro T2000 für mobile Workstations geschaffen, und zwar die Quadro T2000 und die Quadro T2000 Max-Q. Der Unterschied? Da die Max-Q Version eine niedrigere Taktfrequenz hat liegt die Max-Energieverbrauch bei 40 W gegenüber 60 W bei der T2000.

Die Precision 5540 verwendet eine Quadro T2000 Max-Q mit einer Gesamtverlustleistung von 40 W. Die Gesamtverlustleistung der Quadro T2000 beträgt 60 W. Dies wird Mithilfe einer verringerten Taktfrequenz der Quadro T2000 Max-Q erreicht, deren base/boost clock 1200 MHz / 1620 MHz beträgt. Der base/boost clock der Quadro T2000 beträgt 1575 MHz / 1785 MHz. 

Diese Konfiguration ist in Europa um EUR 3.900 und in den USA um USD 4.400 zu haben. Beide Preise verstehen sich exklusive der jeweils vor Ort gültigen Mehrwert-/Umsatzsteuer. 

Leistung mit Stil

Das elegante Design der Precision 5540 ist keineswegs als Indiz für einen Mangel Leistungsstärke zu verstehen. Ich vergleiche die Precision 5540 mit dem Vorgängermodell 5530. Die mit der neuen GPU und der neuen CPU erzielten Zuwächse sind bemerkenswert. Der Vergleich mit der Precision 5530 zeigt Leistungssteigerungen durch die Bank. Nur bei zwei Tests wurden Verbesserungen im einstelligen Bereich registriert. Bei der Mehrzahl der Tests sind die Ergebnisse sprunghaft um 25 Prozentpunkte oder mehr emporgeschnellt. Bei einigen Tests waren die Resultate um das doppelte, das Dreifachen und sogar um das Vierfache besser. 

Viewperf 13

Mit den Viewperf Tests lässt sich die GPU-Leistung sehr gut abgrenzen. Die Quadro T2000 liefert Leistungssteigerungen zwischen 23 % und 108 % im Vergleich mit der Quadro P2000. 

Octane

Octane testet die Performance der CUDA Anwendung für mehrere Rendering-Tests. In den Octane Tests erbringt die Quadro T2000 eine wesentlich schnellere Leistung als die Quadro P2000 und zwar mit Steigerungen zwischen 295 % und 360 %. 

Cinebench 15 GPU

Die Cinebench 15 GPU Tests attestieren der Quadro T2000 eine Leistungssteigerung um 10 % im Vergleich mit der Quadro P2000.

Premiere Pro

In Premiere Pro bewegen sich die Unterschiede zwischen 11 % und nahezu 40 %. Dort, wo die Unterschiede im niedrigeren Bereich liegen, sind die GPUs nicht voll ausgelastet, sondern warten auf einen Datenfeed von der CPU, was den geringeren Unterschied erklärt.

After Effects

Der Test für fraktale Effekte ist hier an die CPU gebunden und die Differenz beträgt 11 %. Der Greenscreen Rendering Test involviert sowohl CPU als auch GPU. Bei diesem Test liegt die Differenz bei 68 %. 

Cinebench 15 CPU

Hier ist die Performance der Precision 5540 um 26 % schneller. Dieses Ergebnis entspricht ungefähr dem, was man mit zwei zusätzlichen Kernen und leicht erhöhten Taktfrequenzen erwarten würde. 

Eine abschließende Betrachtung

Dieselbe ansprechende Außengestaltung. Neuere und schnellere Technologie im Inneren. Das ist die Dell Precision 5540, auf den Punkt gebracht.

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