Fujitsu kollaboriert mit französischen Partnern an einer Investition von 50 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) und Deep-Learning. Das Projekt beinhaltet ein Center of Excellence (Kompetenzzentrum) an der École Polytechnique, gemeinsame Forschungstätigkeit mit Inria und den Aufbau eines Eco-Systems von kommerziellen Partnerschaften.

Bei Fujitsu hat die Entwicklung von Industrietechnologien eine langjährige Tradition. Heute liegt der Schwerpunkt auf Technologien, die den Kunden helfen, ihre eigenen digitalen Umgestaltungen zu navigieren. Entwicklungen auf den Gebieten künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen bilden den Kern dieser Technologien. Im Teratec Forum für High-Performance Computing an der École Polytechnique am südlichen Rand von Paris hat Fujitsu Bilderkennungstechnologie ausgestellt und zukünftige Pläne zu einem neuen Kompetenzzentrum für künstliche Intelligenz beworben.

Weiterentwicklung von KI durch Vernetzung von Forschung&Entwickung, Studenten, Unternehmensneugründungen und Industrieunternehmen

Es war eine ideale Plattform, um Besuchern die Einzelheiten des drei Monate zuvor angekündigten KI Kompetenzzentrums zu präsentieren, das direkt an der École Polytechnique eingerichtet wird. Diese Vereinbarung zwischen Fujitsu und der französischen Regierung wird Akademiker, Studenten, etablierte Unternehmen und Unternehmensneugründungen zusammenbringen, um neue Dienstleistungen und Technologien mit dem Schwerpunkt KI zu entwickeln. Zusammen mit dem Vertrag mit Inria stellt dieses Projekt ein fünfjähriges Engagement in Höhe von 50 Millionen Euro dar, das sich der Forschung und Entwicklung von künstlicher Intelligenz, Deep‑Learning und natürlicher Sprachverarbeitung widmet. PW hatte die Gelegenheit, die Einzelheiten mit Julien CHOSSADE von Fujitsu zu besprechen.

Wie Herr CHOSSADE erklärt, konzentriert sich das Kompetenzzentrum auf künstliche Intelligenz in der Entwicklung neuer Lösungen zur Bewältigung von Kundenproblemen und um den Kunden zu helfen, ihre Geschäftsmodelle anzupassen bzw. zu umzugestalten und Analytik sowie Analyse großer Datenmengen anzugehen.  Das Zentrum ist an der École Polytechnique angesiedelt. Dadurch werden Entwicklung und Wachstum von französischen Unternehmensneugründungen im Bereich der künstlichen Intelligenz gefördert.

Der Vorteil für Fujitsu und Frankreich ist klar. Die französische Volkswirtschaft ist die zweitgrößte Europas und die Mehrzahl der europäischen Fortune Global 500 Unternehmen ist in Frankreich ansässig. Frankreich kann auf eine lange Tradition akademischer Exzellenz zurückblicken und ist ein Zentrum der Forschung und Entwicklung. Fujitsu hat in digitale Transformationstechnologien investiert, die künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge und Analyse großer Datenmengen umfassen. Diese neue Investition ist als Erweiterung einer breiteren Investition innerhalb Europas zu betrachten. Fujitsu präsentierte im Teratec Forum eine Anwendung künstlicher Intelligenz mit Bilderkennung, die helfen wird, Konstruktionsprozesse zu beschleunigen. Die Anwendung wurde in den europäischen Fujitsu Labors in London entwickelt. 

 

Vorstellung des Fujitsu KI Kompetenzzentrums

 

Die PW-Perspektive

Die Kollaboration von Frankreich und Fujitsu ist mehr als bloß eine interessante Zusammenarbeit. Sie zielt darauf ab, Frankreichs Kompetenz in Forschung&Entwicklung, sein ausgezeichnetes Hochschulwesen und ein umfangreiches Netzwerk von gut eingeführten Unternehmen der zweitgrößten Wirtschaft Europas wirksam einzusetzen. In dieser Kollaboration kommt der reiche Erfahrungsschatz von Fujitsu in Sachen künstlicher Intelligenz, Internet der Dinge, Analytik und wirtschaftlicher Kompetenz zum Tragen, um Anwendungen für die Forschung&Entwicklung zu entwickeln und zu bauchbaren Unternehmenslösungen hinzuführen. All diese Investitionen werden KI-Unternehmensneugründungen in Frankreich zugutekommen. Das Projekt erzeugt eine positive Feedbackschleife unter allen Teilnehmern, von Studenten über universitäre Forscher bis hin zu Unternehmensneugründungen und etablierten Unternehmen. 

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